Lust auf Macht

 

Lust auf Macht


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Manager Magazin - Chefredakteur (bis 6 / 2013) Dr. Arno Balzer im Vorwort: "Lust auf Macht ist eine Pflichtlektüre für jede Frau, die ernsthaft gestalten will".

Der SPIEGEL (Annette Bruhns, Redakteurin und Initiatorin Pro Quote) sagt: Dieses Buch hält die Steigbügel zur Macht: Aufsteigen die Damen.

DIE WELT (Andrea Seibel, stellv. Chefredakteurin) meint: Wie kommen Frauen an die Schaltstellen der Macht? Dieses Buch weist den Weg!

FidAR (Frauen in die Aufsichtsräte, Präsidentin Monika Schulz-Strehlow) rät: Ein kluges Buch, lesen!

Weitere Stimmen aus der Presse

Reportage

November 2013: Die Reportage "Frauenrat" im Wirtschaftsmagazin "managerSeminare" rückt unsere Interviewpartnerinnen in den Fokus: [PDF]

Auszeichnung

Roter Reiter Juli 2013: "Lust auf Macht" erhält die Auszeichnung Roter Reiter vom "managementbuch"-Verlag.

Bezugsquellen

Sie können das Buch online unter anderem hier bestellen:

Linde Verlag

Amazon

Unser Buch - Ein kleiner gedanklicher Exkurs

Ein kurzer Rückblick

Frauen für den Aufstieg in Spitzenpositionen zu coachen, ist das berufliche (Herzens)anliegen der Corporate&Personal Branding Expertin Andrea Och. Seit längerem schon trug sie sich mit der Idee, ein Buch zu schreiben mit den prägnanten Punkten zum Erreichen des Zieles "Spitzenposition". Sie suchte eine Mitstreiterin, idealerweise aus dem journalistischen Bereich. Bei einem Netzwerk­treffen von FidAR lernten wir uns kennen - und aus der Idee erwuchs das gemeinsame Buch. Auch hier zeigte sich wie so oft, welchen (Wissens)gewinn für die Beteiligten auch der Weg zum Ziel birgt. Im Rahmen unserer Zusammen­arbeit haben wir beide jeweils aus dem Arbeits­bereich und der Art der Anderen, die Dinge zu betrachten, neue Perspektiven und Erkenntnisse gewonnen.

Meine zugrundeliegenden Ideen mit der Inspiration zum Titel "Lust auf Macht"

Immer noch gelten Frauen, die in die Chefsessel der Macht gelangen, als überwiegend über­ehr­geizig, verbissen und freudlos. Und die weiblichen Erfolgreichen selbst tun sich nicht selten schwer damit, die Macht selbst als etwas Positives zu sehen, geschweige denn den Weg an die Macht. Ernsthaftigkeit, Schwere, höchstes Leistungsbewusstsein haften der hohen Position und ihrem Erreichen an. Aus dem Blick gerät dabei das durchaus Spielerische im "Rangeln" um die beste Position, der Spaß (ja!) und die Lust, die ein (Etappen)-Sieg zu bescheren mag. Der Titel "Lust auf Macht" enstand aus diesen ge­dank­lichen Prozessen, mit einer - wie es der Intuition zueigen ist - blitzartigen Erkenntnis: Dieser Titel muss es sein!

Lust und Macht: in der Psychoanalyse und der Motivationsforschung gelten sie als rivalisierende Leitkonzepte. Macht mit der Zuschreibung von Wirkungsmacht und damit Gestaltungsspielräumen bis hin zur dunklen Seite der Macht, Machtmonopolen und Machtmissbrauch, Lust mit der ge­dank­lichen Verbindung zu Vitalität, Liebe und Eros bis hin zu Destruktivität.

Mit unserem Titel "Lust auf Macht" nehmen wir der "Macht" im Wirtschaftskontext etwas von ihrer Schwere und fügen der "Lust" eine weitergehende Bedeutung über das Private hinzu. Vor allem aber verknüpfen wir diese Begriffskoppelung mit weiblichem Aufstiegswillen. Dieses Dreieck ist neu. Dass Männer "Lust auf Macht" haben, ist augenfällig – zumindest bei den Alphatieren, die ihren Spaß an der Sache auch gar nicht verhehlen. Aber auch das Image der freudlosen Frau in der Spitzenposition ändert sich. Immer mehr Frauen drängen auf die Bühne, die Weiblichkeit mit Durchsetzungsstärke paaren, soziale Kompetenzen mit Ergebnisorientierung. In unserem Buch "Lust auf Macht" fokussieren wir auf folgende Aspekte in besonderem Maß:

● Der Perfektionsanspruch von Frauen an sich selbst: Wo ein aufstiegswilliger Mann sofort zusagt, überlegt die weibliche Aspirantin, ob sie vorher noch einen Managementkurs besucht.

● Der Leistungsanspruch von Frauen an sich selbst: Wo der aufstiegswillige Mann der spontanen Einladung des Vorgesetzten zum abendlichen Umtrunk ohne Bedenken folgt, stellt die fleißige "Arbeitsbiene" lieber die Präsentation für den morgigen Tag fertig.

● Der Wahrhaftigkeitsanspruch und das Verkennen kluger Taktik: Immer noch glauben viele Frauen, ihre gute Leistung verdiene automatisch Anerkennung auch über hierarchische Empfindsamkeiten hinweg. Ein fataler Irrtum. Wer an die Spitze will, muss Feinfühligkeit kultivieren für ein sorgsam austariertes Machtgefüge. Und kluge Taktiken erlernen für den Umgang mit der Macht. Die Grenzen zwischen vermeintlicher Ehrlichkeit und unkluger Unbedachtheit sind fließend.

● Das Gebot des Uneitlen und die Marke: Wer gesehen werden will, muss etwas dafür tun. Bescheidenheit ist hier fehl am Platze, genauso allerdings plumpes Auftrumpfen. Das Kreieren einer Aussage zur eigenen Person und Besonderheit ist eine hohe Kunst.

● Die Netzwerke und ihre Gewichtung: Netzwerke für den Weg an die Macht sind keine Kuschelstuben. Netzwerke sind dann hilfreich, wenn aufstiegswillige Frauen die richtigen knüpfen und ihren Auftritt sorgsam vorbereiten.

Copyright (C) 2012 by Katharina Daniels